DAS MUSEUM IN WIEN BEKOMMT NEUE RÄUMLICHKEITEN !

 

Das Circusmuseum in der Karmelitergasse ist geschlossen und die Vorbereitungen für das neue Museum am Ilgplatz im 2. Wiener

Gemeindebezirk laufen auch Hochtouren.

 

Fotos von der Entstehung des neuen Museums

sehen Sie H I E R ! ! !

 

CIRCUS - UND CLOWNMUSEUM WIEN

 

Das Wiener Circusmuseum hat seinen Ursprung in der Privatsammlung des Schriftstellers und Redakteurs Heino Seitler, der mit seinem ersten Clownmusem bereits 1927 in die Öffentlichkeit trat. 1968 wurde in einem Saal des "Leopoldstädter Bezirksmuseums" das Österreichische Circus- und Clownmuseum von seinem Gründer und Besitzer als Schenkung an die Stadt Wien übergeben. Dieser 2. Wiener Gemeindebezirk hat übrigens einen geschichtsträchtigen Boden, standen doch hier einst die Circusbauten Gymnasticus, Renz, Busch und Zentral. Bis zum Beginn des Jahres 1974 konnte Heino Seitler sein Werk noch selbst betreuen und nach seinem Tod im selben Jahr, wurde sein langjähriger Mitarbeiter, Kustos Prof. Berthold Lang zu seinem Nachfolger bestimmt. Prof. Lang hat mit beispiellosem Einsatz die Bestände vergrößert und die dem Museum anvertrauten Kulturgüter gepflegt und das Museum laufend der Zeit angepaßt. Weitere wervolle Mitarbeiter waren Emily Kubis die sehr viele Kontakte zur Circuswelt pflegte und dadurch zahlreiche Exponate "einheimste" sowie Gerda Eigner und Erich Kastner-Coletti welche das hervorragende Foto-Archiv betreuten.

Heino Seitler´s große Liebe gehörte den Clowns, denen im Museum ein besonderer Stellenwert eingeräumt wird. Zahlreiche Fotos, Plakate, Requisiten sowie ein original Kostüm vom unvergesslichen Clown Charly Rivel, und prunkvolle Weißclownkostüme erinnern an die großen Spaßmacher vergangener Zeiten. Historische Erinnerungsstücke vom berühmten Rumpfmenschen Kobelkoff, sowie ein Kostüm der Varieté-Schönheit Josephine Baker sind ebenso zu bewundern, wie Circus-Modelle, welche der ehemalige Clown Erich Kastner-Coletti in liebevoller Kleinarbeit erbaute. Da der relative Platzmangel verhindert, noch mehr von den 20.000 vorhandenen Exponaten auszustellen, gibt es Wechselausstellungen, die jeweils einem bestimmten Thema gewidmet sind.
Als "Archiv der wirklichen Träume und geträumten Wirklichkeiten" hat der Poet André Heller das Museum einmal bezeichnet. Viele bekannte Künstler aus der Circus und Showwelt wie Fredy Quinn, Oleg Popov bis hin zu David Copperfield konnten schon begrüßt werden und zeigten sich beeindruckt.

Das Museum, welches sich eines internationalen Besucherstroms erfreut, präsentiert nicht nur Wertvolles aus der Circuswelt, sondern auch Exponate aus der Zeit der Wiener Varietés: Erinnerungen an berühmte Magier und beliebte Kabaretts mit ihren Stars. Aus diesem Grund wurde auch vor einigen Jahren der Museumsname auf "MUK-Museum für Unterhaltungskunst" (leider) geändert.
Nach dem plötzlichen und völlig überraschenden Tod von Prof. Berthold Lang am 12. Dezember 2004, übernahm Robert Kaldy-Karo, ein seit 1993 enger Mitarbeiter, die Leitung des Museums. Für die Abteilung Circus zeichnet sich Christoph Enzinger zuständig.


Das Museum im Internet: www.bezirksmuseum.at/muk


MUSEUM FÜR UNTERHALTUNGSKUNST

KARMELITERGASSE 9

1020 WIEN